Das vernetzte Auto auf Touren bringen | Unterhaltungselektronik 2020

Anonim
Ford selbstfahrende Autotechnik

Technologie und Konnektivität sind bereit, das Autofahren so zu verändern, wie wir es kennen. Mit Cloud-verbundenem Infotainment, aktiven Sicherheits- "Fahrerassistenz" -Systemen, Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und letztendlich selbstfahrenden Autos wird unsere Zeit am Steuer sicherer, angenehmer und produktiver.

Bevor diese Vorteile jedoch realisiert werden können, müssen wir erhebliche Hindernisse überwinden, darunter die Schaffung von Standards für Infotainment im Automobil (und damit verbundene tragbare Geräte), das Management von Datenschutz- und Sicherheitsbedenken, die Erstellung technischer und rechtlicher Protokolle für selbstfahrende Autos und In der Zwischenzeit mildert es die Ablenkung des Fahrers. Außerdem wird die traditionell insellose Autoindustrie enger mit Technologieunternehmen zusammenarbeiten und ihren kollektiven Verstand und ihre individuellen APIs öffnen.

Dieses Zusammentreffen konnte auf der Connected Car Expo in der vergangenen Woche auf der LA Auto Show (für die ich Programmvorsitzender war) beobachtet werden. Es brachte Dutzende von Vordenkern zusammen, darunter Autohersteller, Automobilzulieferer, Technologieunternehmen, Regierungsbehörden, Analysten und Medienvertreter, um die wichtigsten Probleme zu erörtern, die mit dem raschen Wachstum und den wachsenden Schmerzen der Autotechnik verbunden sind. Und während die Veranstaltung neue Stimmen in die Konversation einbrachte, war der Gesamteindruck, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, bis das vernetzte Auto auf Touren kommt.

In der Diskussionsrunde mit dem Titel "Infotainment Standard Time - Einer für alle oder jeder Autohersteller für sich selbst?" Diskutierten Vertreter von Autoherstellern und Technologieunternehmen die Komplikationen, die die Einführung einer branchenweiten gemeinsamen Plattform für In-Dash-Elektronik verhindern, und insbesondere die damit verbundenen Probleme mit nahtloser Verbindung einer Vielzahl von tragbaren Geräten mit dem Auto. Der Unterschied in den Produktproduktionszyklen von tragbarer Elektronik und Automobilindustrie - 12 bis 18 Monate gegenüber drei bis vier Jahren - war ein wiederkehrendes Thema.

Aber Phil Abrams, GMs Chief Infotainment Officer und ehemaliger Präsident und CEO des beliebten Unterhaltungselektronik-Unternehmens Sonos, konterte, dass die Autoindustrie die Standardisierung "viel schwieriger macht, als sie sein muss". Er wies darauf hin, dass die 2007 entwickelten Sonos-Produkte derzeit mit den meisten der neuesten tragbaren Geräte abwärtskompatibel sind. Er fügte hinzu, dass die Autoindustrie von Technologie-Innovatoren lernen kann, wie sie die Autotechnik auf dem neuesten Stand halten können.

Das Gremium "Überwindung der abgelenkten Straßensperre" umfasste den besten Rechtsbeistand der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), einen Experten für Fahrerarbeit am MIT und einen Vertreter der Autoindustrie-Handelsgruppe Auto Alliance. Die drei Diskussionsteilnehmer waren sich zwar einig, dass die Autoelektronik ablenken kann, waren sich jedoch einig, dass die Lösungen der Autohersteller eine bessere Alternative zu Fahrern darstellen, die auf ein tragbares Gerät blicken, um Wegbeschreibungen und andere gewünschte Informationen abzurufen, obwohl sie nicht ideal sind.

Das Panel "Technologie macht das Rad - Unsere Zukunft des autonomen Fahrens" zeigte zwei Enden des Spektrums der selbstfahrenden Autos, die sich immer weiter annähern. Ein Vertreter von Google und ein Vertreter des Automobilzulieferers Continental diskutierten ihre gegensätzlichen Ansätze zur Selbstfahrer-Technologie. Continental, das Autoherstellern Fahrerassistenzsysteme wie die adaptive Geschwindigkeitsregelung und den Spurhalteassistenten anbietet, ist der Ansicht, dass die Schichtung dieser Technologie letztendlich dazu führen wird, dass autonome Fahrzeuge der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Auf der anderen Seite verfolgt Google einen völlig anderen Ansatz, der sich hauptsächlich auf Kartendaten und modernste Technologien wie die sich drehenden Lidarsensoren stützt, die zu einer Art Markenzeichen für die selbstfahrenden Fahrzeuge des Unternehmens geworden sind. Wir konnten jedoch bald feststellen, dass sich diese beiden unterschiedlichen Wege vereinigen, da Google und Continental kürzlich eine Allianz zur Entwicklung autonomer Autos unterzeichnet haben. Continental arbeitet außerdem mit Intel und Cisco an der Entwicklung von Selbstfahrertechnologien.

Die Connected Car Expo hat bewiesen, dass die Autoindustrie beginnt, mit Top-Tech-Unternehmen wie Google zusammenzuarbeiten. Die Bearbeitung dieser Fragen wird zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, die Veranstaltung gab uns jedoch auch einen Einblick in den Weg zum vollständig vernetzten Auto der Zukunft und in die Vorteile, die es mit sich bringen wird.